Einen Adventskalender für eine Katze würde ich anders befüllen als einen für Menschen. Nicht 24 Dinge kaufen, sondern 24 kleine Anlässe schaffen: mal ein bekanntes Leckerli, mal ein Suchspiel, mal zehn Minuten Zeit.
Der Vorteil beim Selbstbefüllen ist genau das: Du kennst Deine Katze. Du weißt, ob sie für Futter alles stehen lässt, ob sie lieber jagt oder ob ein leerer Karton spannender ist als jedes teure Spielzeug.
Die passende Basis: Catmas mit 24 Fächern
Der personalisierte DIY-Adventskalender „Catmas“ misst 35,5 × 28 × 10 cm, hat 24 Fächer und wird mit Namen personalisiert. Die Fächer 6 und 24 sind extra groß. Eine Steckanleitung ist dabei; die gezeigten Inhalte gehören nicht zum Lieferumfang.
Ich würde Futter nicht lose in die Pappfächer geben. Wenn Leckerlis hinein sollen, dann in ihrer geeigneten Verpackung oder in einer lebensmitteltauglichen kleinen Umverpackung. Und der Kalender bleibt außer Reichweite der Katze, bis das jeweilige Türchen gemeinsam geöffnet wird.
HEs 8–8–8-Regel – diesmal für Katzen
Meine normale Adventskalenderregel lässt sich gut übertragen:
- 8 Genussmomente: kleine Portionen von Futter oder Snacks, die die Katze bereits kennt und verträgt.
- 8 Beschäftigungsmomente: Suchspiel, Jagdspiel, Karton, geeignetes Spielzeug oder ein kleiner neuer Ablauf.
- 8 gemeinsame Momente: Bürsten, Fensterzeit, Kuscheln oder Ruhe – aber immer nur das, was diese Katze tatsächlich mag.
Damit muss nicht hinter jedem Türchen ein Gegenstand liegen. Eine Karte mit „Heute gibt es zehn Minuten Jagdspiel“ ist für mich völlig ausreichend.
So plane ich die 24 Türchen
- Zuerst den Futterrahmen klären. Zusätzliche Snacks nicht einfach auf die normale Tagesration draufrechnen.
- Dann die Lieblingsbeschäftigungen notieren. Drei oder vier echte Favoriten reichen.
- Die größeren Fächer 6 und 24 bewusst reservieren. Dort kann ein größeres geeignetes Spielzeug oder eine größere verpackte Überraschung hinein.
- Abwechslung einbauen. Nicht drei Futtertage hintereinander, wenn Bewegung und Spiel genauso wichtig sind.
- Jedes Türchen einzeln prüfen. Keine lose Schnur, kein Lametta, keine winzigen Teile und nichts, das unbeaufsichtigt verschluckt werden könnte.
Mein Sicherheitscheck vor dem 1. Dezember
Der Kalender steht nicht dort, wo die Katze ihn selbst öffnen kann. Menschliche Süßigkeiten bleiben draußen. Bänder und Schnüre verwende ich höchstens außen beim Überreichen an den Menschen und entferne sie danach. Spielzeug wird passend zur Katze ausgewählt und beaufsichtigt genutzt.
Bei Spezialfutter, Allergien oder Erkrankungen bleibt der Adventskalender bei bereits abgestimmten Futterbestandteilen oder bei Aktivitätskarten ohne Futter.
Was kommt konkret hinein?
Die vollständige Liste habe ich separat gesammelt: 24 Ideen zum Füllen eines Katzen-Adventskalenders →. Wenn Du noch grundsätzlicher suchst, beginnt der Cluster bei „Für die Katze, die schon alles hat“ →.
Für einen Adventskalender für Menschen findest Du weiterhin meine allgemeine Liste mit 24 persönlichen Adventskalender-Ideen. Die Katzenvariante bleibt bewusst getrennt, damit Futter, Sicherheit und Beschäftigung nicht mit menschlichen Füllideen vermischt werden.
Catmas zum Selbstbefüllen ansehen →
Fragen an HE? Schreib mir gern, ob Deine Katze eher Futterfan, Jägerin, Beobachter oder Kuschelprofi ist. Dann würde ich die 24 Tage entsprechend gewichten.



Kommentare
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