Bei einem Trauergeschenk gilt für mich eine andere Regel als bei Geburtstag oder Weihnachten: Man muss nicht unbedingt etwas schenken. Eine handgeschriebene Karte, ein Anruf oder praktische Hilfe können genau richtig sein. Ein Trauer- oder Gedenklicht würde ich nur wählen, wenn ich glaube, dass ein sichtbarer Erinnerungsort zur Person passt.
Und ich würde nie versuchen, Trauer mit einem Produkt „leichter“ zu machen. Ein Gedenklicht ist kein Trostversprechen. Es kann höchstens einen stillen Platz für Erinnerung markieren.
Für einen kleinen Erinnerungsplatz zuhause
Das Trauerlicht aus Holz ist für mich die zurückhaltendste Variante. Es lässt sich auf einer Kommode, einem Regal oder neben einem Foto platzieren, ohne dass viel zusätzliche Dekoration nötig ist.
Wenn Du es verschenkst, würde ich keine große Geschenkverpackung bauen. Schlichtes Papier oder eine einfache Box und eine persönliche Karte reichen.
Wenn Name und Datum Teil der Erinnerung sein sollen
Das personalisierte Gedenk-Windlicht „Im Stillen Gedenken“ ist deutlich persönlicher. Name und Datum sollte man nur verwenden, wenn man sie sicher kennt und die beschenkte Person mit dieser Form der sichtbaren Erinnerung vermutlich gut umgehen kann.
Ähnlich persönlich ist das Trauerlicht „Für immer im Herzen“. Den Satz würde ich nicht automatisch für jede Trauersituation wählen. Sprache rund um Trauer ist sehr persönlich.
Gedenken an ein Tier
Auch beim Verlust eines Tieres würde ich nicht kleinreden, wie wichtig die Beziehung gewesen sein kann. Wenn ein Erinnerungslicht passt, gibt es das Tier-Gedenklicht „Pfotenherz“ und das Tier-Gedenklicht „Pfotenengel“ mit Name und Datum.
Auch hier würde ich nur personalisieren, wenn die Daten stimmen und die Person eine solche Erinnerung wahrscheinlich als passend empfindet.
Wann ich kein Gedenklicht schenken würde
- wenn ich die trauernde Person kaum kenne
- wenn ich nicht weiß, ob sichtbare Erinnerungsstücke gewünscht sind
- wenn Religion oder persönliche Haltung dagegen sprechen könnten
- wenn ich das Gefühl habe, dass ich nur „irgendetwas mitbringen“ möchte
Dann ist eine Karte oft die bessere Entscheidung.
Wenn Du für Dich selbst auswählst
Für den eigenen Erinnerungsplatz darf die Entscheidung einfacher sein. Frag Dich, ob Du Name und Datum sehen möchtest oder ob ein neutrales Licht angenehmer ist. Das Gedenk-Windlicht „Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht“ ist zum Beispiel nicht auf einen Namen festgelegt und kann deshalb anders wirken als eine stark personalisierte Variante.
Bei Kerzen und Teelichtern immer auf eine sichere, hitzebeständige Aufstellung achten und offene Flammen nicht unbeaufsichtigt lassen.
Fragen an HE?
Wenn Du unsicher bist, ob ein Erinnerungsstück überhaupt passend ist, kannst Du die Situation in den Kommentaren ohne persönliche Namen beschreiben. Ich würde hier eher zur Zurückhaltung raten als zu einem Geschenk, das sich falsch anfühlt.
Kommentare
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Wenn dich der Beitrag gerade trifft: nimm die Stimmung mit – als Duft, Deko oder Geschenkidee.
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