Adventskalender selber machen & verschenken: HEs Plan von der Idee bis zur Übergabe

Veröffentlicht: 13.09.2026 Lesezeit: 3 Min.

Wenn die Hülle steht, kommt die schwierigere Frage: Was passiert eigentlich an welchem Tag? Ich würde nicht 24 Dinge nebeneinanderlegen und hoffen, dass es nach Advent aussieht. Ich gebe dem Kalender einen Rhythmus.

Dieser Plan funktioniert für Partner, Familie oder Freunde. Für Hund und Katze gibt es weiter unten eigene Abzweigungen.

Noch keine Hülle? Unsere aktuellen Holz- und DIY-Varianten findest Du bei Advent 2026. Für flexible Größen eignet sich das Kraftpapiertüten-Set.

HEs 24-Tage-Plan zum Selbstbefüllen

  1. 1. Dezember – etwas Vertrautes: Lieblingssnack, Tee oder Kaffee.
  2. 2. Dezember – gemeinsame Zeit: ein konkreter Kaffee-, Spaziergang- oder Telefontermin.
  3. 3. Dezember – etwas Nützliches: klein, aber wirklich brauchbar.
  4. 4. Dezember – Erinnerung: Foto oder handgeschriebener Satz.
  5. 5. Dezember – kleine Vorfreude: ein bewusst kleiner Genussmoment.
  6. 6. Dezember – Nikolaus: eines der besseren Türchen.
  7. 7. Dezember – Nicht-Kauf-Tag: gemeinsames Erlebnis statt Gegenstand.
  8. 8. Dezember – Genuss: eine gute Kleinigkeit.
  9. 9. Dezember – Lieblingsding: nicht neu, sondern wirklich gern genutzt.
  10. 10. Dezember – Suchtag: kleines Geschenk oder Hinweis verstecken.
  11. 11. Dezember – persönlicher Satz: etwas, das Du an diesem Menschen wirklich magst.
  12. 12. Dezember – Halbzeit: etwas schöner, aber nicht zwangsläufig teuer.
  13. 13. Dezember – unspektakulär gut: Lieblingsgebäck, Lieblingstee oder eine kleine Alltagshilfe.
  14. 14. Dezember – Ritual: Tee, Kerze, Spaziergang oder Musik gemeinsam.
  15. 15. Dezember – kleines Geschenk: jetzt darf wieder etwas Materielles kommen.
  16. 16. Dezember – Überraschung: etwas, das nicht angekündigt wurde.
  17. 17. Dezember – Genuss: lieber ein gutes Stück als eine Handvoll Durchschnitt.
  18. 18. Dezember – Zeit: wieder bewusst kein Kauf-Türchen.
  19. 19. Dezember – Lieblingsbeschäftigung: machen, was tatsächlich gern gemacht wird.
  20. 20. Dezember – praktisch: etwas, das auch im Januar noch benutzt wird.
  21. 21. Dezember – Adventserlebnis: Lichter ansehen, Abendrunde, Musik oder Film.
  22. 22. Dezember – Klassiker: Lieblingssnack oder bekannte kleine Freude.
  23. 23. Dezember – Entlastung: „Morgen musst Du nichts organisieren – das übernehme ich.“
  24. 24. Dezember – Abschluss: ein persönlicher Brief, ein gemeinsamer Plan oder ein bewusst ausgewähltes Geschenk.

Warum dieser Rhythmus funktioniert

Unsere Threads rund um Hunde, Katzen und Advent haben uns etwas sehr Praktisches gezeigt: Lieblingsdinge, Beschäftigung und gemeinsame Zeit werden häufig höher bewertet als der nächste neue Gegenstand. Deshalb tauchen in diesem Plan immer wieder Nicht-Kauf-Tage auf.

Wenn Du vorher noch Ideen sammeln möchtest, geh zu HEs allgemeinem Ratgeber zum Adventskalender-Selbstbefüllen →.

Dogmas: derselbe Rhythmus, hundegerecht

Für Hunde würde ich ungefähr so verteilen: 8 Genuss, 6 Suche/Spiel, 6 gemeinsame Erlebnisse und 4 besondere Überraschungen. Eine Extrarunde ohne Zeitdruck oder der Lieblingsball darf ein vollständiges Türchen sein.

Dogmas sinnvoll befüllen → · Dogmas ansehen →

Catmas: die Katze entscheidet, was wertvoll ist

Bei Katzen plane ich ebenfalls Genuss, Jagd/Suche, gemeinsame Zeit und wenige neue Überraschungen. Karton, Lieblingsspiel und ein guter Fensterplatz dürfen ausdrücklich mitspielen.

Catmas sinnvoll befüllen → · Catmas ansehen →

Mein letzter Test vor dem 1. Dezember

Jedes Türchen bekommt noch einmal dieselbe Frage: Passt es wirklich zum Beschenkten? Wenn nicht, fliegt es raus. Ein Adventskalender wird nicht besser, weil er voller ist.

Fragen an HE? Schreib gern in die Kommentare, für wen Du den Kalender planst. Dann können wir aus diesem 24-Tage-Gerüst eine persönliche Version machen.

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